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The Entrepreneur in Rule-Based Economics

Georg D. Blind. 2017. The Entrepreneur in Rule-Based Economics: Theory, Empirical Practice, and Policy Design, Cham: Springer International Publishing (Economic Complexity and Evolution), 240 S.

This volume brings together three areas of interest: the rule-based approach, the entrepreneur, and Japan as an empirical application. It highlights the advantages of the rule-based approach for economic analysis by linking different methodological underpinnings. Using these, the author exemplifies how rule-based economics allows a systematic analysis of the entrepreneur as the key figure in bringing about economic change and diversity. The book includes an empirical methodology for applied research in rule-based economics, which it puts to the test in an empirical study of entrepreneurship in contemporary Japan. The choice of entrepreneurship and Japan showcases the integrative power that rule-based economics brings to further breaking a theoretical deadlock and to analytically capturing a very particular economy investigated very little so far. By offering a body of new and original research, the monograph shows how the idea of entrepreneurship as a rule helps to resolve the Schumpeter-Kirzner divide and to develop an empirical approach to the determinants of entrepreneurial activity. Zur Verlagswebsite

The Entrepreneur in Rule-Based Economics

David Chiavacci / Iris Wieczorek (Hrsg.). 2017. Japan 2017: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, München: Iudicium Verlag (Jahrbuch der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung), 276 S.

Die 40ste Ausgabe des Japan Jahrbuchs enthält Beiträge zu folgenden Themen: Innenpolitik Japans 2016/2017; Die Friedensverfassung und ihre Verteidiger: Proteste zum Schutz von Artikel 9?; Grundzüge und Tendenzen der japanischen Außenpolitik 2016/2017: Japans Reaktion auf Donald Trump und Kim Jong-un; Tokyos strategische Neuausrichtung in der asiatischen Pazifikregion: Eine komparative Analyse aktueller Entwicklungen in Japans regionaler Sicherheitspolitik; Japan im ökonomischen Gesundheitscheck: Krise der Wirtschaft oder Krise der Wissenschaft?; »Agri-Womenomics«: Ein neuer Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der japanischen Landwirtschaft?; Das japanische Modell der Arbeitsplatzsuche: Historische Entwicklung und gegenwärtige Situation; Altenpflege in Japan:Wohlfahrtsgenese im regionalen Kontext; Miritar Otaku: Der moefizierte Krieg und die Faszination für das deutsche Militär. Zur Verlagswebsite

Steineck: Kritik der symbolischen Formen II

Raji C. Steineck. 2017. Kritik der symbolischen Formen II: Zur Konfiguration altjapanischer Mythologien, Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog (Philosophie Interkulturell, 4), 355 S.

Mythen sind bis heute ein wirkmächtiger Bestandteil menschlicher Kultur. Gegen ihre Einschätzung als archaisches Residuum durch die Moderne knüpft das vorliegende Buch an Ernst Cassirers Konzeption des Mythos als symbolischer Form an. Es analysiert exemplarisch die Mythologien des japanischen Altertums, wie sie in den Reichs-Chroniken ›Kojiki‹ und ›Nihonshoki‹, in Gedichten, Gebeten (›norito‹) und Dokumenten der Schreine und Adelshäuser erhalten sind, und zeigt, wie sie im Hinblick auf ihre jeweilige Agenda ihre Gegenstände auswählen, gliedern und zu eigenen Welten zusammenfügen. Dabei zeigt sich, dass die Vorstellung von der Primitivität des Mythos, an der auch Cassirer noch festhielt, aufgegeben werden muss. Denn Mythologien erweisen sich als entwicklungsfähig und interagieren mit der je gegebenen Konstellation symbolischer Formen; so vermögen sie das jeweilige Weltwissen zu integrieren und sich gegen sachliche Kritik zu immunisieren. Damit gelingt ein ganz neuer und fruchtbarer Zugang zur Mythologie. Zur Verlagswebsite

ZwischenWelten - Oba Minako im Kontext der Introvertierten Generation

Daniela Tan. 2017. ZwischenWelten - Ôba Minako im Kontext der Introvertierten Generation. Berlin: EB-Verlag Dr. Brandt, Verlag für Wissenschaft und Praxis (Reihe zur japanischen Literatur und Kultur, Band 12).

Die japanische Literaturforschung unternimmt seit kurzem eine Neubewertung der Rolle der Literatur in der Nachkriegszeit und vermeidet dabei nun die geschlechtsspezifische Segregation japanischer Autorinnen, deren Arbeiten man früher meist unter dem Begriff „Frauenliteratur“ behandelt hatte. Heute rechnet man Ôba Minako (1930–2007) zur „Introvertierten Generation“ (Naikô no sedai). In Bezug auf diesen Paradigmenwechsel soll in der vorliegenden Studie eine der wichtigsten japanischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts als Vertreterin der in der japanwissenschaftlichen Literaturforschung noch kaum erkundeten Strömung wiederentdeckt werden.

Daniela Tan befasst sich mit fünf zentralen Texten Ôbas, um sie mit narratologischen Verfahren in ihrer literarischen Technik − Überlagerung (kasaneawase), Verwischen (bokasu) und Verschiebung der Zeitebenen − zu erschließen. In einem weiteren Schritt stellt sie Motive und Topoi im Rahmen der für die Naikô no sedai typischen Themen vor. Zur Verlagswebsite

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